Die Schulen Rio de Janeiros solleninternationaler werden / Copyright: Wikimedia Creative Commons, Redencion Internacional
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Bis Februar des nächsten Jahres will die Regierung Rio der Janeiros vier bilinguale Schulen im Stadtgebiet etablieren. Bei der ersten Schule, die zweisprachigen Unterricht bereits im zweiten Halbjahr dieses Jahres einführen wird, steht demnächst Mandarin auf dem Lehrplan. Die drei Schulen, die dann im Laufe der nächsten acht Monaten ebenfalls bilingual werden, sollen dann Unterricht auf Englisch, Spanisch und Französisch offerieren.

Geleitet werden die bilingualen Schulen in Zusammenarbeit mit internationalen Körperschaften und den jeweiligen ausländischen Regierungen. In dieser Woche unterzeichnen brasilianische Regierungsvertreter Abkommen mit dem chinesischen Konfuziusinstitut, dem spanischen Ministerium für Kultur und Sport, dem Generalkonsulat Frankreichs und mit dem US-amerikanischen County Prince George des Bundesstaates Maryland.

Mit weiteren US-amerikanischen Partnern wurden zudem Partnerschaften im Ausbildungsbereich für Gastronomie, Audiovisuelle Medien und Biotechnologie geschlossen. Der brasilianische Staatssekretär für Bildung, Wilson Risolia, erklärte, dass momentan rund zehn staatliche Schulen an Austauschprogrammen und bilingualen Lerneinheiten teilnehmen dürfen. Langfristig sollen jedoch alle staatlichen Schulen Rio de Janeiros Vorteile aus den Partnerschaften mit den USA und anderen Ländern profitieren können. Natürlich sei dieser Plan bei insgesamt 1.350 Schulen recht wagemutig, gab Risolia zu, falls die Infrastruktur für internationalen Austausch und bilingualen Unterricht in den Bildungseinrichtungen und durch das Bildungsministerium jedoch gegeben sei, stehe diesem Projekt nichts mehr im Wege. (sg)