Rio de Janeiro ist aufgrund seiner Landschaft zwischen Bergen und Meer zum Weltkulturerbe ernannt worden / Copyright: Wikimedia Creative Commons, Ramon
Rio de Janeiro ist aufgrund seiner Landschaft zwischen Bergen und Meer zum Weltkulturerbe ernannt worden / Copyright: Wikimedia Creative Commons, Ramon

Rio de Janeiro ist aufgrund seiner Landschaft zwischen Bergen und Meer zum Weltkulturerbe ernannt worden / Copyright: Wikimedia Creative Commons, Ramon

Gestern (01.07.) wurde Rio de Janeiro von der Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur (kurz: UNESCO) zum Weltkulturerbe erklärt. Damit ist Rio weltweit die erste Stadt, die diesen Titel in der Kategorie kulturelle Landschaft erhält. Rio wurde bei der 36. Versammlung des Komitees Weltkulturerbe der UNESCO in St. Petersburg ausgewählt.

In einer Rede präsentierte die brasilianische Kulturministerin, Ana de Hollanda, Rio de Janeiro und schlug die Stadt als Weltkulturerbe vor. Begleitet wurde sie vom Präsidenten des Instituts für Nationales historisches und künstlerisches Erbe (Instituto do Patrimônio Histórico e Artístico Nacional, kurz: Iphan), Luiz Fernando de Almeida. In dem Auswahlkomitee sitzen momentan Delegationen aus Algerien, Kambodscha, Kolumbien, Estland, Äthiopien, Frankreich, Deutschland und vierzehn weiteren Ländern.

Die Stadt Rio de Janeiro bewarb sich in der Kategorie Kulturelle Landschaft und machte seine Kandidatur im September 2009 bekannt. In einem Dossier begründeten Vertreter der Stadt die Wichtigkeit Rio de Janeiros und ihren universellen Wert, welcher vor allen Dingen in der reichen Natur, die unmittelbar in Rio zu finden ist, liegt. In diesem Zusammenhang nannte man in dem Dossier den Zuckerhut und die Guanabara-Bucht.

In Brasilien gibt es bis dato elf weitere Stätte, die in der Vergangenheit zum Weltkulturerbe erklärt wurden. Darunter befinden sich unter anderem das historische Zentrum von Salvador da Bahía (Pelourinho) und die Altstadt von Olinda. (sg)