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Eine Sondereinheit soll grenzüberschreitend gegen den Waffenhandel ermitteln. / Copyright: Wikimedia Commons, Armémuseum

Eine Sondereinheit soll grenzüberschreitend gegen den Waffenhandel ermitteln. / Copyright: Wikimedia Commons, Armémuseum

Der Waffenhandel in Rio de Janeiro soll von einer neuen Einheit aus 30 Männern der Zivil-, Militär- und Bundespolizei bekämpft werden. Ziel ist es, die Wirkung der Kräfte im Kampf gegen die grenzüberschreitende Verbrechen zu erhöhen. Die Initiative wurde von dem Justizministerium genehmigt und wird ab dem 23. März starten.

Die Kleinmission „Unterstützung“, wie die Sondereinheit genannt wird, wird wichtige Fälle untersuchen, den Einsatz von Waffen und anderer Ausrüstung in Rio bis hin zu Drogen, die aus anderen Bundesstaaten kommen, so informierte der Sekretär von Öffentliche Sicherheit des Bundesstaates Rio de Janeiro, José Mariano Beltrame. „Wir können nicht erst auf die Beschlagnahmung dieser Waffen warten, um einen Kurs zu etablieren, und erst dann anfangen zu arbeiten. Oft hat der internationale Hersteller kein Interesse daran, die Daten über die Käufer bekanntzugeben, da er Waffen nach den Rechtsvorschriften des Herkunftslandes produziert und verkauft.“

Nach Angaben des Sekretariats hat die Beschlagnahmung von großen Waffen am Anfang dieses Jahres in Rio stark zugenommen: 89 Gewehre, doppelt so viel wie im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres beschlagnahmt wurden. Die meisten Waffen wurden kürzlich in Ländern wie Österreich und der Ukraine hergestellt. (ls)

Quelle: Agência Brasil