Im vergangenen Jahr hat Rio de Janeiro 35 Millionen Reais für die Unterstützung bei Metro-Tickets ausgegeben. / Copyright: Wikimedia Commons, Mariordo
Im vergangenen Jahr hat Rio de Janeiro 35 Millionen Reais für die Unterstützung bei Metro-Tickets ausgegeben. / Copyright: Wikimedia Commons, Mariordo

Im vergangenen Jahr hat Rio de Janeiro 35 Millionen Reais für die Unterstützung bei Metro-Tickets ausgegeben. / Copyright: Wikimedia Commons, Mariordo

Aufgrund der schweren finanziellen Krise in Rio de Janeiro hat das Bundesland entschieden, die finanzielle Unterstützung für die Metro-Tickets zu streichen. Damit wird der Preis für das sogenannte Bilhete Único von 3,20 Reais auf 3,70 Reais ab April ansteigen, das entspricht einem Plus von 15,6 Prozent.

Damit ist der neue Preis für die Nutzer des Bilhete Ùnico (Sozialtarif) der gleiche wie der sogenannte Ausgleichspreis, der von der Regulierungsstelle für den öffentlichen Nahverkehr Agentransp festgelegt wurde. Seit Anfang vergangenen Jahres hat der Bundesstaat die Differenz zwischen den zwei Tarifen von 0,30 Reais gezahlt. Diese finanzielle Unterstützung hat im vergangenen Jahr 35 Millionen Reais verschlungen.

„Die Entscheidung der Regierung von Rio de Janeiro die beiden Tarife anzugleichen basiert auf der Notwendigkeit, die finanzielle Unterstützung reduzieren zu müssen. Hintergrund ist die finanziell angespannte Situation des Bundesstaates und des Landes“, heißt es in einer Mitteilung des bundesstaatlichen Sekretariats für Transport.

Wie die brasilianische Zeitung Valor Econômico schreibt, würde die Streichung der Unterstützung signalisieren, dass sich die Situation in Rio de Janeiro verschlimmert hat. Im Dezember ließ Gouverneur Luiz Fernando Pezao bereits die Subventionen für die Fahrgäste von Zug, Schiff und Onibus zwischen den Gemeinden verringern. (ls)

Quelle: Valor Econômico