Erstmalig seit den siebziger Jahren wird an der Verbesserung der Behandlung von Knochenkrebs geforscht / Copyright: Wikimedia Creative Commons, Hagepage
Erstmalig seit den siebziger Jahren wird an der Verbesserung der Behandlung von Knochenkrebs geforscht / Copyright: Wikimedia Creative Commons, Hagepage

Erstmalig seit den siebziger Jahren wird an der Verbesserung der Behandlung von Knochenkrebs geforscht / Copyright: Wikimedia Creative Commons, Hagepage

Das brasilianische Zentrum für Zelltherapiestudien und Biotechnik (Centro de Pesquisa em Terapia Celular e Bioengenharia) des Nationalen Instituts für Traumatherapie und Orthopädie (Instituto Nacional de Traumatologia e Ortopedia no Rio, kurz: Into) hat in diesem Monat eine Studie begonnen, die neue Strategien für die Behandlung von Knochenkrebspatienten erforschen soll.

Dabei sollen vor allem Lösungen für die Behandlung von jungen erkrankten Menschen zwischen zehn und zwanzig Jahren gefunden werden. Im Rahmen der Studie sollen krebsverseuchte Stammzellen ein erstes Mal kurz nach der Diagnose bei einer Biopsie entnommen sowie untersucht und ein zweites Mal nach der Chemotherapie analysiert werden. Die Wissenschaftler hoffen, dadurch neue Erkenntnisse über die Veränderung der Stammzellen zu gewinnen.

Die Leiterin der Studie, Maria Eugênia Duarte, erklärte, dass man durch die Studie die für die Verbreitung des Krebses verantwortlichen Zellen ausfindig machen wolle, um dann feststellen zu können, ob tatsächlich eine Verbesserung im Rahmen einer Chemotherapie eintritt. Sie machte auf die Dringlichkeit weiterer Erkenntnisse aufmerksam und verwies auf die Aggressivität von Knochenkrebs. Die Therapien, die die Ärzte heutzutage anwenden, stammten noch aus den siebziger Jahren, so Maria Eugênia Duarte, seitdem habe es keinerlei Weiterentwicklung in diesem Bereich gegeben. Die Leiterin erklärte außerdem, dass die Studie des Into in ganz Brasilien die erste ihrer Art sei und dass bereits viele Patienten an der Studie teilnehmen könnten. (sg)