Raubüberfälle, Autodiebstähle und sonstige Straftaten gingen aufgrund der hohen Polizeipräsenz zurück / Copyright: Wikimdeia Creative Commons, EUDOXIO
Raubüberfälle, Autodiebstähle und sonstige Straftaten gingen aufgrund der hohen Polizeipräsens zurück / Copyright: Wikimdeia Creative Commons, EUDOXIO

Raubüberfälle, Autodiebstähle und sonstige Straftaten gingen aufgrund der hohen Polizeipräsenz zurück / Copyright: Wikimdeia Creative Commons, EUDOXIO

Im Rahmen der UNO-Konferenz zum Thema Nachhaltigkeit, Rio+20, die bis letzten Freitag (22.06.) in Rio de Janeiro statt fand, hatte die brasilianische Regierung Polizei aus Bund, Bundesstaaten und Gemeinden gleichermaßen damit beauftragt, in Rio de Janeiro gemeinsam für Sicherheit zu sorgen. Dabei galten diese Sicherheitsmaßnahmen vor allem den Staatschefs der teilnehmenden Ländern; letztlich profitierten jedoch alle Bewohner Rios davon.

Ein Bericht des Instituts für Öffentliche Sicherheit (Instituto de Segurança Pública, kurz: ISP) zeigt nun, dass es im Zeitraum der Konferenz, vom 13. – 22. Juni einen bezeichnenden Rückgang von Straftaten gab. Verglichen wurde die Anzahl der Straftaten mit dem gleichen Zeitraum im letzten Jahr. Am größten ist dabei der Rückgang von Raubüberfällen auf der Straße. In Rio de Janeiro wurden im besagten Zeitraum rund 39 Prozent weniger Menschen beraubt. Die Autodiebstähle gingen immerhin um 20 Prozent zurück.

Für den Ministerialdirektor für Großveranstaltungen (Subsecretário extraordinário de Grandes Eventos), Roberto Alzir, ist der Erfolg mit der guten Organisation zu erklären. Das Netzwerk aus Bundes-, Bundesstaaten- und Stadtpolizei habe zum Erfolg geführt. Für kommende Großveranstaltungen wolle man dieses System beibehalten und ausbauen.

Bei Rio+20 hatte außerdem eine neu gegründete Gruppe aus Militärpolizisten und Zivilpolizisten (Regime Adicional de Serviço, kurz: RAS) ihre Premiere. Inklusive dieser Gruppe waren insgesamt 8.000 Sicherheitskräfte im Einsatz. (sg)