Logo der Konferenz Rio+20 / Copyright: Conferência das Nações Unidas sobre Desenvolvimento Sustentável

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Die Konferenz der Vereinten Nationen zur Nachhaltigen Entwicklung, Rio+20, die gestern (13.06.) in Rio de Janeiro begann und bis zum 22.06. andauern wird, adressiert die Themen rund um Umweltschutz, nachhaltige Entwicklung und Green Economy. Ziel der Konferenz ist es, einen internationalen Standard in diesem Bereich aufzustellen.

Gestern eröffnete Rousseff den brasilianischen Pavillion der Veranstaltung und startete in ihrer Rede eine Aufruf an alle Länder, einen gemeinsamen Kompromiss zu finden, um die Ziele für nachhaltige Entwicklung erreichen zu können. Rousseff ist, neben dem dem chinesischen Diplomaten Sha Zukang, Generalsekretärin der Veranstaltung.

Für Brasilien wird es besonders wichtig sein, die Entwicklung einer Green Economy über die Schaffung besserer Lebensqualität anzustoßen – die wichtigsten Maßnahmen dafür: Armutsvernichtung durch soziale Regierungsprogramme sowie Stimuli für nachhaltiges Handeln kreieren.

Darum ist auch eines der wichtigsten Ziele Brasiliens bei Rio+20, die Verschriftlichung dieser Punkte im Endbericht der Konferenz. Darin werden sich die Maßnahmen für eine nachhaltige Entwicklung für die nächsten zwei Jahrzehnte wiederfinden, die für alle an der Konferenz teilnehmenden Staaten als verbindlich gelten. Es soll damit ein Dokument entstehen, welches ungefähr vergleichbar ist, mit dem im Jahr 2000 von den Vereinten Nationen herausgegebenen Milleniumszielen. Wie gestern vom Direktor der brasilianischen UN-Pressestelle, Giancarlo Summa, mitgeteilt wurde, seien knapp 25 Prozent des Berichts bereits festgelegt. (jv)