Nach der Konferenz Rio+20 werden die Prioritäten Brasiliens für nachhaltige Entwicklung im Land festgelegt / Copyright: Rio+20

Nach der Konferenz Rio+20 werden die Prioritäten Brasiliens für nachhaltige Entwicklung im Land festgelegt / Copyright: Rio+20

Ein halbes Jahr nach der Konferenz der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung (Rio+20) werden sich heute Vertreter der brasilianischen Regierung, privater Initiativen und der Gesellschaft in Brasília zusammenfinden, um sich auf die Prioritäten der dort besprochenen Themen zu einigen.

Für die Regierung sei vor allem die Beseitigung der Armut einer der wichtigsten Punkte, nicht nur in Brasilien, sondern auch weltweit. Laut Luiz Alberto Figueiredo Machado, Sekretär des Außenministeriums für den Bereich Umwelt, Energie, Wissenschaft und Technik sowie Koordinator der Rio+20, spiele diese Versammlung heute eine besonders wichtige Rolle. Ziele für eine nachhaltige Entwicklung des Landes festzulegen, beträfe nicht nur die Regierung, sondern auch die Gesellschaft und Unternehmen. „Wir werden alle Vorschläge jedes einzelnen Sektors anhören und beratschlagen, um auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen.“

So präsentieren heute 50 Teilnehmer verschiedener Bereiche ihre Standpunkte. Der Außenminister Antonio Patriota und die Umweltministerin Izabella Teixeira werden die Konferenz leiten. Nachdem alle ihre Vorschläge unterbreitet haben, wird das Material an einen Spezialausschuss weitergegeben, der ab Januar ein gemeinsames Konzept erarbeitet, das für Brasilien stehen soll. Schließlich wird das Dokument bei den Vereinten Nationen zur Diskussion gestellt. (ds)