Rolls-Royce möchte künftig in Technologien zum Erdöl- und Erdgasabbau in Brasilien investieren / Copyright: Rolls-Royce plc 2014
Rolls-Royce möchte künftig in Technologien zum Erdöl- und Erdgasabbau in Brasilien investieren / Copyright: Rolls-Royce plc 2014

Rolls-Royce möchte künftig in Technologien zum Erdöl- und Erdgasabbau in Brasilien investieren. / Copyright: Rolls_Royce plc 2014

Der britische Rolls-Royce-Konzern hat am vergangenen Montag (07.04.) den Bau einer neuen Fabrik in Rio de Janeiro für die Herstellung von Maschinen für den Erdölsektor angekündigt. Die neue Fabrik, in die 80 Millionen Reais investiert werden, soll große Luftschrauben und andere Geräte für Bohrinseln und Bohrschiffe herstellen.

Der Konzern schätzt, dass der Baustart im Mai dieses Jahres fällt, auf einem Gelände von 27.000 Quadratmetern in der Gemeinde Duque de Caxias der Region Baixada Fluminense, die nördlich an die Stadt Rio de Janeiro grenzt. Die ersten Triebwerke für Bohrschiffe sollen im Juni des kommenden Jahres ausgeliefert werden, so teilte der britische Finanzminister George Osborne während der Feierlichkeiten des Industrieverbandes von Rio de Janeiro FIRJAN (Federação das Indústrias do Rio de Janeiro) mit. Auch wies Osborne darauf hin, dass die Unternehmen in Großbritannien Marktführer bei Technologien sind, die für Erdgas- und Erdölplattformen genutzt werden. Der Minister wolle sichergehen, dass diese Technologien auch in Brasilien effektiv zum Erdöl- und Erdgasabbau genutzt werden.

Rolls-Royce ist in Brasilien bereits seit mehr als 50 Jahren tätig und hat drei Werke zur Wartung und Reparatur von Flugzeugturbinen. Diese befinden sich in São Bernardo do Campo (Bundesstaat São Paulo), in Macaé und in Niterói (beide im Bundesstaat Rio de Janeiro). (ds)