Rolls-Royce: Die teure Marke hat den brasilianischen Markt für sich entdeckt / Copyright: Wikipedia, Creative Commons, Sfoskett

Rolls-Royce: Die teure Marke hat den brasilianischen Markt für sich entdeckt / Copyright: Wikipedia, Creative Commons, Sfoskett

Die Luxus-Automobilfirma Rolls-Royce, die Teil des BMW-Konzerns ist, verkauft ihre Fahrzeuge nun auch in Brasilien. Das Unternehmen hatte bereits im Vorfeld Interesse am brasilianischen Markt angekündigt und wird heute in São Paulo Modelle der Produktlinien Ghost und Phantom vorstellen. Bei der Eröffnungsveranstaltung in der Stiftung Oscar Americano in São Paulo (Fundação Oscar Americano) wird der Firmenchef Torsten Müller-Ötvös anwesend sein.

Die Verkaufspreise wurden noch nicht offiziell von Rolls-Royce bestätigt, jedoch wird davon ausgegangen, dass die Fahrzeuge der Linien Phantom ca. zwei Millionen Reais (ungefähr 1,1 Millionen Euro) betragen wird. Das Unternehmen hat zudem bestätigt, eine Filiale in Jardins, einem gut situierten Bezirk der größten brasilianischen Stadt São Paulo zu eröffnen. Rolls-Royce blickt optimistisch in die Zukunft und geht davon aus, auch weiterhin die Auftragsbücher zu füllen. Momentan gäbe es weltweit 90.000 „Superreiche“ und in zehn Jahren werde diese Zahl sich auf 125.000 erhöhen, sagte der Firmenchef Müller-Ötvös gegenüber dem Magazin Automotive News Europe.

In den letzten fünf Jahren konnte der Automobilbauer seine Verkäufe um 55 Prozent steigern und einen Nettogewinn von 842 Millionen Britische Pfund (ca. 967 Millionen Euro) erwirtschaften. Der Absatz lag im Jahre 2007 weltweit bei 2.700 produzierten Fahrzeugen. In diesem Jahr wird ebenfalls eine Rekordzahl erwartet, jedoch betonte Müller-Ötvös, dass die Marke trotz stetigen Wachstums in der Produktion nie den fünfstelligen Bereich erreichen werde. (gp)