Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff kam gestern in Nizza an / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff kam gestern in Nizza an / Copyright: Agência Brasil

Gestern (01.11.) traf die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff in Nizza (Frankreich) ein, von wo aus sie nach Cannes weiterfuhr, um am sechsten Gipfeltreffen der G20 teilzunehmen. Das Zusammentreffen der Staatchefs der wichtigsten Wirtschaftsmächte der Welt ist für Donnerstag (03.11.) und Freitag (04.11.) angesetzt.

In diesen zwei Tagen werden Bereiche wie die internationale Finanzkrise, das wirtschaftliche Wachstum, das Schaffen von Arbeitskräften, die Reform des monetären Systems, der internationale Handel, die Regulierung des Finanzwesens, klimatische Veränderungen und der globale Haushalt thematisiert.

Die Präsidentin wird hervorheben, dass die Krise mit der Ausführung einschlägiger politischer Maßnahmen sowie mit Investitionen in die Schaffung von Arbeitsplätzen und Einkommen in Verbindung gebracht werden müsse. Dabei wird sie die Maßnahmen anführen, die in Brasilien 2008 zur Bekämpfung der Krise angewandt wurden.

Die Position Brasiliens werde von anderen Schwellenländern wie Indien und Südafrika ebenso vertreten, so lautet das Abkommen, was beim IBSA-Treffen (Gruppe, die sich aus den Ländern Indien, Brasilien und Südafrika zusammensetzt) letzten Monat unterzeichnet wurde.

Des Weiteren wird Rousseff noch einmal bekunden, dass man mit der Unterstützung Brasiliens bei der Suche nach Lösungen für die Krise rechnen könne. Außerdem werde sie über die Wichtigkeit von alternativen Möglichkeiten zum nachhaltigen Wirtschaftswachstum sprechen. Dieses Thema wird im nächsten Jahr auch auf der Konferenz Rio+20 in Rio de Janeiro diskutiert. (ds)