Die brasilianische Präsidentin Dilma Roussef auf der Zweiten Nationalen Bildungskonferenz / Copyright: Agência Brasil
Die brasilianische Präsidentin Dilma Roussef auf der Zweiten Nationalen Bildungskonferenz / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Roussef auf der Zweiten Nationalen Bildungskonferenz / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff äußerte sich gestern (20.11.) dazu, dass die Regierung so stark wie nie zuvor gegen Korruption vorgehen würde. Ohne sich auf detaillierte Fälle zu beziehen, bekundete sie weiterhin, dass die Bundespolizei und die Staatsanwaltschaft derzeit Korruptionsfälle untersuchen. „Wir wollen die Untersuchung [dieser Fälle] in ihrer Ganzheit. Brasilien wird aus diesem Prozess viel stärker hinausgehen, viel stärker, da es die Regeln des Rechtsstaates, in dem wir leben, respektiert”, kommentierte die Präsidentin auf der Zweiten Nationalen Bildungskonferenz CONAE (Conferência Nacional de Educação).

Außerdem sprach Rousseff über die Wirtschaft und über ihre Teilnahme am G20-Gipfel (20 größten Wirtschaftsmächte der Welt) in der vergangenen Woche in Australien. Aus dem Gipfel sei hervorgegangen, dass die Auswirkungen der internationalen Krise noch eine ganze Zeitlang spürbar sein werden. Für Brasilien bedeute das, dass man sich einsetzen muss, dass diese Krise sich nicht in der Arbeitslosigkeit und Rezession widerspiegele. Die Inflation sei allerdings unter Kontrolle und es gäbe Zeichen zur Erholung des Wirtschaftswachstums sowie für Verbesserungen in der Einkommensverteilung der Arbeitnehmer.

Die CONAE wird in Brasilien bis zum Sonntag (23.11.) stattfinden. Anwesend sind Vertreter aus der Bildungsbrache, Forscher, öffentliche Leiter, Parlamentsmitglieder sowie Vertreter von sozialen Organisatoren und Einrichtungen der Branche. Ziel sei es, die Zukunft des Bildungswesens zu diskutieren, von den Kindergärten bis hin zur Hochschule. (ds)