Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff / Copyright: Agência Brasil

Am 18.10. wird die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff nach Durban (Südafrika) reisen. Dort nimmt sie am fünften IBSA-Gipfeltreffen teil, das die Länder Indien, Brasilien und Südafrika zusammenführt. Außerdem steht ein Besuch in Pretoria, der politischen Hauptstadt Südafrikas, auf der Tagesliste. Dort wird sie das Interesse Brasiliens an einer Erweiterung der Partnerschaft mit der Region hervorheben.

Es bestehe weiterhin die Möglichkeit auf eine Reise nach Mosambik (Maputo) und Angola (Luanda). Der Außenminister Antonio Patriota teilte vorgestern (10.10.) mit, dass die brasilianische Regierung die Handels- und Wirtschaftsbeziehungen mit Entwicklungsländern verstärken möchte.

In Mosambik würden einige brasilianische Firmen in unterschiedliche Sektoren investieren, insbesondere in den Kohleabbau. Für China sei das Land ebenso interessant. Um dem Wettbewerb mit China standhalten zu können, biete Brasilien Investitionen in Gebiete in Mosambik an und würde dabei lokale Arbeitskräfte einsetzen.

Zu den Produkten, die aus Brasilien nach Angola und Mosambik hauptsächlich exportiert werden, zählen Industrieprodukte, Hühnerfleisch, Zucker, Lastwagen, Fahrgestelle mit Motoren sowie Karosserien für Automobile.

Nach ihrer Afrikareise wird sich die Präsidentin auf das Gipfeltreffen der G20 (die 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer) in Cannes (Frankreich) vorbereiten, das am dritten und vierten November stattfindet. Eines der Hauptthemen der G20 ist die weltweite Wirtschaftskrise. (ds)