Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff und der Gouverneur des Goiás, Marconi Perillo, während der Bersichtigung der Bauarbeiten / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff und der Gouverneur des Goiás, Marconi Perillo, während der Bersichtigung der Bauarbeiten / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff besichtigte gestern (15.03.) die Bauarbeiten der Nord-Süd-Bahnstrecke in der Stadt Anápolis (Bundesstaat Goiás) und wurde unter anderem vom Gouverneur von Goiás, Marconi Perillo, von der Planungsministerin Miriam Belchior sowie vom Transportminister Paulo Sérgio Passos begleitet.

Von Anápolis flog die Präsidentin weiter nach Goianira, wo sie an einer Arbeitsversammlung mit Technikern der Parzelle 1 der Nord-Süd-Bahnstrecke teilgenommen hat.

„Wir sehen vor, dass die Strecke bis 2014 fertiggestellt ist und Lokomotiven und Züge zum Transport von Waren und Personen von Estrela d’Oeste (Bundesstaat São Paulo) nach Açailândia (Bundesstaat Maranhão) zur Verfügung stehen“, so teilte Rousseff in einem Interview mit. Danach soll das Projekt bis zum Hafen von Rio Grande (Bundesstaat Rio Grande do Sul) ausgeweitet werden.

Die Bahnstrecke ist Teil des Wachstumsprogramms PAC (Programa de Aceleração do Crescimento). Nach der Fertigstellung wird die Bahnstrecke um 3.000 Kilometer erweitert sein und die verschiedenen Regionen des Landes miteinander verbinden. Damit wolle man Frachttransportkosten verringern sowie Projekte für Farm- und Agrarindustrie begünstigen.

Das Projekt wird vom Unternehmen VALEC-Engenharia, Construções e Ferrovias ausgeführt, ein öffentliches Unternehmen, was mit dem brasilianischen Transportministerium in Verbindung steht. (ds)