Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff auf dem vierten Gipfel der BRICS-Staaten in Neu-Delhi (Indien) / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff auf dem vierten Gipfel der BRICS-Staaten in Neu-Delhi (Indien) / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff teilte gestern (29.03.) in Neu-Delhi (Indien) mit, dass Brasilien mit einer hohen Steuerbelastung zu kämpfen hätte und versicherte, dass die brasilianische Regierung daran arbeite, diese zu verringern. In der kommenden Woche soll eine Reihe finanzieller und steuerlicher Maßnahmen angekündigt werden, um größere Investitionen in die Industrie zu gewährleisten.

Nach Angaben der Präsidentin werde die Regierung in den Fällen, in den keine umfassende Steuerreform möglich ist, punktuelle Maßnahmen vornehmen. „Ich bin mir dessen vollends bewusst, dass Brasilien seine Steuerbelastungen reduzieren muss. Es besteht ein umfassendes Interesse an einer Steuerreform. Ich schätze die Lage auch so ein, dass es in Zukunft Möglichkeiten zu einer globalen Reform geben wird. Was ich vorgenommen habe, sind im Moment vereinzelte Maßnahmen, die es im Gesamten erlauben, dass größere Steuererleichterungen vorgenommen werden können. Das ist fundamental, damit das Land wachsen kann“, so teilte Rousseff der Presse mit.

Zum Ankurbeln des Wachstums Brasiliens hält die Präsidentin die Steigerung von privaten Investitionen sowie Investitionen seitens der Regierung für sehr wichtig. „Unabhängig davon, wie hoch die Investitionsrate heute ist, müssen wir uns stark bemühen, dass sie 24 Prozent des Bruttoinlandsproduktes erreicht.“ Laut des Brasilianischen Instituts für Geografie und Statistik (Instituto Brasileiro de Geografia e Estatística, kurz: IBGE) liegt der Satz derzeit bei 19,3 Prozent. (ds)