Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff mit dem Präsidenten Chinas Hu Jintao / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff mit dem Präsidenten Chinas Hu Jintao / Copyright: Agência Brasil

In Cannes (Frankreich) zum Gipfeltreffen der G20 hat die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff gestern (02.11.) eine Reihe von bilateralen Treffen wahrgenommen.

Auf der Tagesordnung stand zuerst ein Gespräch mit der Premierministerin Australiens, Julia Gillard. Anschließend traf sie sich mit dem Generaldirektor der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO), Juan Somavia, und danach mit dem Präsidenten Chinas, Hu Jintao. Das Gipfeltreffen der G20 wird heute und morgen stattfinden.

Sie traf sich auch mit dem Präsidenten Russlands, Dimitri Medvedev, mit dem Präsidenten Südafrikas, Javob Zuma, sowie dem Premierminister Indiens, Manmohan Singh. Hierbei legte Rousseff das Hauptaugenmerk auf Maßnahmen zur Verringerung der Auswirkungen der internationalen Wirtschaftskrise.

Heute nimmt die Präsidentin an einem Mittagessen, in dem das Wirtschaftssystem der Welt thematisiert wird, und an zwei weiteren Arbeitssitzungen teil. Hierbei stehen auf der Tagesordnung, Aktionen für das weltweite Wirtschaftswachstum, das monetäre internationale System sowie die Globalisierung und internationaler Handel.

Am Freitag (04.11.), zum Gipfeltreffen der G20, werden drei Arbeitssitzungen stattfinden. Die erste thematisiert finanzielle Regulierungen, die zweite Landwirtschaft, Energie und Handelswarenpreise, die dritte Sitzung Klimawandel und Korruption.

Am 05.11. reist Rousseff nach Paris, wo sie sich mit der Generaldirektorin der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO), Irina Bokova, trifft.

Auf ihrer Frankreichreise wird Rousseff von Finanzminister Guido Mantega, Außenminister Antonio Patriota, der Sekretärin für Medien Helena Chagas und dem Minister für Entwicklung, Industrie und Handel Fernando Pimentel begleitet. (ds)