Beim Treffen mit dem kanadischen Premierminister Stephen Harper äußerte sich Dilma Rousseff zur finanziellen Situation Brasiliens. / Copyright: Agência Brasi

Beim Treffen mit dem kanadischen Premierminister Stephen Harper äußerte sich Dilma Rousseff zur finanziellen Situation Brasiliens. / Copyright: Agência Brasil

Die Präsidentin Dilma Rousseff erklärte gestern (08.08.), dass Brasilien gegen die Krise nicht immun sei. Dennoch hob sie hervor, dass ihr Land einige Vorteile vorweisen könne. Dazu zähle der robuste Binnenmarkt, der dazu beitrage, dass es, anders als andere Länder, nicht mit finanziellen Defiziten zu kämpfen habe. Außerdem betonte Rousseff, dass durch verschiedene Maßnahmen der nationale Markt kontinuierlich gestärkt werde und unfaire Wettbewerbssituationen vermieden werden können.

Weiterhin bekräftigte die Präsidentin, dass die brasilianischen Banken sehr stark seien, da diese obligatorische Reserven für eventuell auftretende Unregelmäßigkeiten anlegten. Zudem seien sowohl die öffentlichen als auch die privaten Banken gänzlich robust und hätten in den Jahren 2008 und 2009 keinerlei Probleme gehabt. ,,Zum zweiten Mal, ist die Welt von der Krise betroffen und zum zweiten Mal fürchtet sich Brasilien nicht davor“, erläuterte sie bei der Pressekonferenz nach dem Zusammentreffen mit dem kanadischen Premierminister Stephen Harpe.

In Bezug auf die finanzielle Situation in den USA und Europa sollten die betroffenen Staaten laut der Präsidentin vorbeugende Maßnahmen treffen. In Brasilien bestehe Rousseff zufolge kein Bedarf für neue wirtschaftliche Reformen. (gp)