Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff teilte am letzten Freitag (18.11.) mit, dass sich Basilien zur fünftgrößten Wirtschaftsmacht der Welt entwickeln könne. Die derzeit gute wirtschaftliche Situation Brasiliens würde sich auch in der Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen widerspiegeln. Rousseff nahm an der Veröffentlichung der Investitionen des Programms Beschleunigung zum Wachstum der städtischen Mobilität (Programa de Aceleração do Crescimento (PAC) da Mobilidade Urbana) in Salvador (Bundesstaat Bahia) teil.

Laut der Präsidentin sei das Ziel, dass alle Brasilianer einen Lebensstandard erreichen, die die Mittelschicht hat. Damit könne Brasilien im Ranking der Weltwirtschaftsmächte aufsteigen und letztendlich den fünften Platz einnehmen.

Bei der Analyse der internationalen Wirtschaftskrise stellte Rousseff fest, dass es den Schwellenländern an Perspektiven fehle. Damit würden sich diese Länder ebenso in einer Art Krise befinden. Die Regierung sei besorgt darum, dass man das Niveau der Investitionen auf Bundesebene sowie in den Bundesstaaten und Gemeinden aufrechterhalten könne.

„In unserem Land sind alle Bedingungen, dieser Situation entgegenzutreten, vorhanden, und eine der Möglichkeiten besteht im Erweitern der Investitionen in die Infrastruktur und in der Verbesserung der Lebensbedingungen der Bevölkerung. Diese Maßnahmen sind die stärksten Mittel gegen die Krise. Die Regierung, Bundesstaaten und Gemeinden müssen weiterhin investieren“, so Rousseff.

Heute ist Brasilien die siebtgrößte Wirtschaftsmacht der Welt, was durch den Wert des Bruttoinlandsproduktes gemessen wird. Vor Brasilien befinden sich die USA, China, Japan, Deutschland, Großbritannien und Frankreich. (ds)