Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff empfängt Michael D. Higgins, den Präsidenten Irlands / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff empfängt Michael D. Higgins, den Präsidenten Irlands / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff traf sich gestern (09.10.) mit dem Präsidenten Irlands, Michael D. Higgins, um über die Erweiterung der Wirtschafts- und Handelsbeziehungen der beiden Länder zu sprechen. Des Weiteren sollen Partnerschaften im Bildungswesen entstehen, die sich auf das Programm „Wissenschaft ohne Grenzen“ (Programa Ciência sem Fronteiras) beziehen.

Higgins bleibt bis morgen (11.10.) in Brasilien und wird vom Minister für Handel und Entwicklung, Joe Costello, sowie von einer Gruppe Unternehmer begleitet. Gemeinsam reisen sie in die Hauptstadt Brasília, nach São Paulo und Rio de Janeiro.

Higgins schätzte die Zusammenkunft mit der Präsidentin sehr positiv ein. „Wir sind mit dem Treffen sehr zufrieden, es kam zu tiefgründigen Gesprächen, nicht nur im Zusammenhang mit dem Handel, sondern auch mit allen unseren Institutionen“.  Rousseff und Higgins unterzeichneten ein Abkommen, durch das über das Programm „Wissenschaft ohne Grenzen“ 2.000 brasilianische Studenten an Universitäten Irlands studieren können.

Auch wolle man die Zusammenarbeit in Wirtschaft und Handel erweitern. Die Zahlen der letzten Jahre zeigen eine positive Entwicklung: Zwischen den Jahren 2007 und 2011 stieg der Handel zwischen Brasilien und Irland von 771,4 Millionen US-Dollar auf 948,1 Millionen US-Dollar an. 2010 bis 2011 konnte im bilateralen Austausch ein Anstieg von 27,5 Prozent verzeichnet werden. (ds)