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Präsidentin Dilma Rousseff bei der Einweihung des neuen Terminals im Hafen von Rio. / Copyright: Agência Brasil

Präsidentin Dilma Rousseff bei der Einweihung des neuen Terminals im Hafen von Rio. / Copyright: Agência Brasil

Brasilien hat alle Mittel zur Bekämpfung der internationalen Krise, die 2009 begann, ausgeschöpft, Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff bestätigte. Jetzt müssten andere Instrumente ergriffen werden. Damit wolle man aber noch warten, bis das Land bis Ende dieses Jahres seine sogenannte „konjunkturelle Krise“ überwunden habe.

„Die Krise zeigt sich in einem drastischen Rückgang der Wachstumsrate. Wir kämpfen dagegen an und nutzen alle Mittel, lagern die Probleme, die eigentlich die Arbeiter belasten würden, auf die öffentlichen Konten um. Jetzt müssen wir zu anderen Mittel greifen“, sagte die Präsidentin, während sie an der Eröffnung des neuen Terminals im Hafen von Rio teilnahm. Im Gespräch mit Politikern, Unternehmern und Arbeitern des Terminals sagte die Präsidentin, dass die Regierung jetzt die Konten neu anpassen muss, damit das Land weiter wachsen kann. „Wir glauben, dass das zum Ende des Jahres wieder passieren wird.“

Für Rousseff ist das neue Terminal und andere gestartete Projekte konkrete Beispiele dafür, dass die Regierung trotz der Anpassungen weiterhin in das Land investiert. „Wir haben hier eines der wichtigsten Zentren für Import und Export für Autos, das die Nachfrage von Rio de Janeiro und Teile von Minas Gerais bedient.“ (ls)

Quelle: Valor Econômico