Dilma Rousseff verspricht eine umfassende Steuerreform, sollte sie im Oktober als Präsidentin wiedergewählt werden. / Copyright: Agência Brasil
Dilma Rousseff verspricht eine umfassende Steuerreform, sollte sie im Oktober als Präsidentin wiedergewählt werden. / Copyright: Agência Brasil

Dilma Rousseff verspricht eine umfassende Steuerreform, sollte sie im Oktober als Präsidentin wiedergewählt werden. / Copyright: Agência Brasil

Sollte die derzeitige brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff bei den Wahlen im Oktober wiedergewählt werden, will sie eine umfassende Steuerreform durchsetzen, um ein nachhaltiges Wachstum der Wirtschaft zu gewährleisten. „Wir werden der Steuerreform Priorität auf unserer Agenda geben, dabei wollen wir eine umfassende Reform durchsetzen“, bestätigte sie während einer Veranstaltung des nationalen Industrieverbands CNI. Vor der Präsidentin konnten auch die anderen Kandidaten auf den Präsidentschaftsposten, Eduardo Campos und Aécio Neves, über ihre Ziele sprechen.

Rousseff sprach sich in ihrer Rede außerdem für neue Arbeitsrichtlinien für das 21. Jahrhundert aus, „mittels Dialog zwischen Unternehmern, Arbeitnehmern und dem Kongress“, um eine Normierung und Vereinfachung der Arbeitsverhältnisse sowie der Auslagerung von Arbeit zu erreichen, „in einer korrekten juristischen Form, aber ohne die Arbeit zu erschweren“, so Rousseff.

Sie zog zudem eine Bilanz der bisherigen Arbeit ihrer Regierung für die Industrie, wobei sie im Schwerpunkt auf die Steuersenkung, Kreditgewährung, die Anreize für das öffentliche Beschaffungswesen, die verbesserte technische und wissenschaftliche Bildung, das Ende der Bürokratie und auf die neuen Partnerschaften mit dem Privatsektor einging.

Weiterhin versprach Rousseff den Industrieunternehmen, sich bei einer Wiederwahl verstärkt um eine Industriepolitik zu kümmern, um mehr öffentliche und private Investitionen im Sektor zu ermöglichen. „Wir müssen die Modelle zur Marktregulierung verbessern, den privaten Kreditmarkt mit langen Laufzeiten stärken, Instrumente für Investitionen in Großprojekte schaffen sowie das Umwelt-Genehmigungsverfahren handhabbarer machen.“ (ls)