Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff äußert sich zur Inflation / Copyright: Agência Brasil
Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff äußert sich zur Inflation / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff äußert sich zur Inflation / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff sprach gestern (17.07.) auf der Versammlung des Rats für wirtschaftliche und soziale Entwicklung CDES (Conselho de Desenvolvimento Econômico e Social) darüber, dass das Inflationsziel in diesem Jahr erreicht werden kann. Im Laufe des Monats sei der Index zurückgegangen. Ziel für 2013 waren 4,5 Prozent, um zwei Prozentpunkte darf der Index nach oben oder unten schwanken.

„Wir sind uns sicher, dass wir dieses Jahr das Inflationsziel erreichen werden. Wir wissen, dass die Inflation saisonabhängig ist und schwankt. Derzeit ist der Wert niedrig, genauso haben wir auch schon eine Periode durchlebt, in der es starken Druck auf die Inflation gab, bedingt durch einige Faktoren, die wir nicht kontrollieren konnten.“

Weiterhin kritisiert Rousseff Informationen, die eher eine pessimistische Stimmung in Brasilien hinterlassen, was nicht gut sei. Es gäbe konkrete Daten, die negative Analysen in Frage stellen. Laut der Präsidentin sei es falsch, von einer unkontrollierten Inflation oder den Ausgaben der Regierung zu sprechen.

Trotz einiger Schwierigkeiten, denen sich Brasilien derzeit stellt, hätte das Land bessere wirtschaftliche Voraussetzungen als noch im vergangenen Jahr. Die Instabilität des internationalen Szenariums hätte sich auch auf Brasilien ausgewirkt. Dennoch seien Barrieren überwindbar, so Rousseff. Die Krise bewirke, dass Schwächen noch stärker zum Vorschein kämen und dass das Land anfälliger sei. Das wäre aber nur ein weiterer Grund, mit mehr Kraft zu kämpfen. (ds)