Dilma Rousseff hält trotz der Spionagefälle im vergangenen Jahr an einer engen Partnerschaft mit Barack Obama fest. / Copyright: Wikimedia Commons, Pete Souza
Dilma Rousseff hält trotz der Spionagefälle im vergangenen Jahr an einer engen Partnerschaft mit Barack Obama fest. / Copyright: Wikimedia Commons, Pete Souza

Dilma Rousseff hält trotz der Spionagefälle im vergangenen Jahr an einer engen Partnerschaft mit Barack Obama fest. / Copyright: Wikimedia Commons, Pete Souza

Präsidentin Dilma Rousseff glaubt nicht, dass Barack Obama, Präsident der USA, für die Spionagefälle im vergangenen Jahr gegen brasilianische Städte, Unternehmen, Personen und sich selbst verantwortlich war. Für sie ist es ein Vorgehen, dass sich aus dem Anschlag vom 11. September 2001 heraus begründet. Im Interview mit der Journalistin Christiane Amanpour vom US-amerikanischen Fernsehkanal CNN bekräftigte Rousseff ihre Ablehnung gegen die Spionagefälle, aber sagte gleichzeitig, dass Brasilien und die USA weiterhin starke strategische Partner seien und dass der Vorfall „nicht den geringsten Bruch mit der Regierung Obamas bedeute“.

„Wir wollen weiterhin von der Regierung Obamas wissen, warum. Wir sagen, dass jeder Akt gegenseitiger Spionage, Enthüllungen nur gefährdet, denn wir hatten weder Kontrolle darüber, noch wussten wir, dass es passierte und wir wollen zwei Dinge: eine Garantie, dass so etwas nicht wieder passiert und die Feststellung, dass jemand dafür verantwortlich sein muss und uns versichert, dass es keine Spionage mehr geben wird“, sagte Rousseff sinngemäß.

Im vergangenen Jahr, als sie mit Obama über die Vorfälle gesprochen habe, habe die US-amerikanische Regierung noch keine Möglichkeiten gehabt, eine Antwort zu geben. Aber heute hätten sie viele Schritte unternommen. (ls)