Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff empfängt Vertreter der Bewebung für Schwarze / Copyright: Agência Brasil
Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff empfängt Vertreter der Bewegung für Schwarze / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff empfängt Vertreter der Bewegung für Schwarze. / Copyright: Agência Brasil

Am vergangenen Donnerstag (13. März) hat die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff Opfer von Rassismus im Rahmen des Fußballsports und Vertreter der Bewegung für Schwarze empfangen, um gemeinsam nach Wegen zur Bekämpfung von Vorurteilen und von Rassismus zu suchen. Die Fußball-WM in diesem Jahr soll hierbei eine wichtige Rolle spielen sowie eine Botschaft gegen Diskriminierung und für den Frieden senden.

Laut Angaben des Sportministers Aldo Rebelo könnten die Botschaften mittels Aussagen der Teamchefs der Mannschaften übertragen werden, die an der WM teilnehmen, durch Plakate oder durch Aktionen, die von der FIFA organisiert werden. Der Fokus zum Kampf gegen den Rassismus solle sich aber nicht nur auf die WM beschränken, so fügte Luiza Bairros hinzu, Sekretärin für die Förderung von Rassengleichheit.

Arilson Ventura von der Bewegung der Quilombos (Siedlungen, die sich durch aus der Sklaverei entflohene Schwarze im 16. Jahrhundert gebildet haben) und des Rates für Rassengleichheit schlug beispielsweise vor, den Leitspruch auf den Frieden zu fokussieren und diesen Begriff zuerst erscheinen zu lassen: „Für den Frieden und gegen den Rassismus“. „Wir erleiden Rassismus seit mehr als 300 Jahren in Brasilien und manchmal tun die Menschen so, als würde er nicht existieren. Das ist eine Möglichkeit, damit alle auf der Welt sehen, dass es diesen wirklich gibt.“

Was die bestehenden Gesetze betrifft, so brauche man der Regierung zufolge keine Änderungen, sie müssten allerdings mit Strenge umgesetzt werden, so dass die Täter gefunden und für ihre Vergehen zur Verantwortung gezogen werden. (ds)