Der Präsident des Kongresses Senator Renan leitete die Eröffnungssitzung 2014. / Copyright: Valter Campanato/ Agência Brasil
Der Präsident des Kongresses Senator Renan leitete die Eröffnungssitzung 2014. / Copyright: Valter Campanato/ Agência Brasil

Der Präsident des Kongresses Senator Renan leitete die Eröffnungssitzung 2014. / Copyright: Valter Campanato/ Agência Brasil

Präsidentin Dilma Rousseff verlangt vom Kongress in diesem Jahr, besonders auf die Finanzen des Landes zu achten angesichts einer bestehenden Instabilität der Weltwirtschaft. Ihr Anliegen übermittelte die brasilianische Staatschefin in einer Nachricht an den Kongress, die in der Sitzung zur Eröffnung der diesjährigen legislativen Arbeit vorgelesen wurde. Rousseff erwartet ein Jahr der wirtschaftlichen Erholung, gleichzeitig unterstrich sie die Entschlossenheit, mit der die Regierung trotz Hindernisse bereits gegen die Inflation innerhalb der gesetzten Grenze durch die Zentralbank vorgegangen sei.

Die Präsidentin verpflichtet sich in ihrem Schreiben auch in diesem Jahr weiterhin für Transparenz und eine gute Führung Brasiliens einzustehen. Dabei erinnert sie daran, dass es bereits 2013 mithilfe zweier neuer Gesetze beachtliche Fortschritte gab, um Korruption zu bekämpfen: ein Gesetz in Bezug auf Interessenkonflikte und eines, das die Strafverfolgung juristischer Personen verlangt, die in Fälle von Korruption involviert sind. Zudem hob Rousseff die gesunkene Arbeitslosenrate hervor, die derzeit bei 4,3 Prozent liegt – der niedrigste Wert, seitdem das brasilianische Institut für Geografie und Statistik (IBGE) mit der Messung begonnen hat.

Laut Rousseff sind in Brasilien momentan die Bedingungen für ausländische Direktinvestitionen besonders gut, begünstigt vor allem durch die Fußballweltmeisterschaft und das Offshore-Ölfeld „Campo de Libra“. Die Herausforderung werde weiterhin die nötige logistische Infrastruktur im Land sein, wobei die Regierung mehr Ressourcen für Gebiete zur Verfügung stellen will. (ls)