Dilma Rousseff gemeinsam mit Herman Van Rompuy und José Manuel Barroso / Copyright: Agência Brasil

Dilma Rousseff gemeinsam mit Herman Van Rompuy und José Manuel Barroso / Copyright: Agência Brasil

Auf dem EU-Brasilien Wirtschaftsgipfel schlug die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff vor, Programme wie das Familienstipendium (Bolsa Família) mit der Unterstützung der Europäischen Union (EU) auch in den Ländern Afrikas umsetzen zu können. Sie betonte weiterhin, dass erfolgreiche Maßnahmen wie diese umfassender angewendet werden sollten. Im Zuge dessen erklärte sie, dass Brasilien insbesondere bei gemeinsam durchgeführten Programmen, die zur sozialen Gleichheit führen sollen, mitwirken kann. Außerdem wies sie darauf hin, dass in Brasilien es zum Ziel habe, die Armut und Intoleranz gleichermaßen zu bekämpfen.

Gleichzeitig wurden gestern (04.10.) bei dem Treffen eine Serie von gemeinsamen Abkommen in den Bereichen Tourismus, Wissenschaft, Technologie, Bildung und Kultur unterzeichnet. Dilma Rousseff hat es sich zum Ziel gesetzt, Kooperationen dieser Art vor allem im Bereich des Handels und der Wirtschaft zu erhöhen. In Bezug darauf erinnerte sie daran, dass der Handel zwischen den Ländern der EU und Brasilien im vergangenen Jahr über 82 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet habe. Diese Zahl möchte die brasilianische Präsidentin auf 100 Milliarden US-Dollar erhöhen. Rousseff zufolge, hätten sich die Partnerschaften zwischen den Mercosur-Ländern (Uruguay, Argentinien, Brasilien und Paraguay) und der EU als sehr erfolgreich erwiesen. (gp)