Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff erklärt die Gesundheit der Frau zur Priorität ihrer Regierung  / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff erklärt die Gesundheit der Frau zur Priorität ihrer Regierung / Copyright: Agência Brasil

Gestern (19.09.) betonte die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff, dass die Gesundheit der Frau eine der Prioritäten ihrer Regierung sei. Während der Zusammenkunft mit dem Thema ,,Chronische, nicht übertragbare Krankheiten“ im Rahmen der UN-Vollversammlung in New York, erklärte sie, dass sie sich dafür einsetzen werde, die Rate der Krebskranken, speziell des Gebärmutterhalskrebses und die der Kindersterblichkeit zu reduzieren.

Demnach werde ihre Regierung den Zugang zu Vorsorge-Untersuchungen erleichtern, die Qualität der Mammographien und der Behandlung von Krebspatienten verbessern. Dabei sei es wichtig, dass der Zugang zu Medikamenten und die Förderung der individuellen Vorsorge miteinander einhergehen. Zudem führte sie an, dass 72 Prozent der Sterbefälle bei Menschen unter 70 Jahren als Ursache chronische Krankheiten wie Krebs, Bluthochdruck oder Diabetes haben.

Im Zuge dessen erinnerte sie daran, dass eine der ersten Maßnahmen ihrer Regierung darin bestanden habe, kostenlose Medikamente für Patienten zugänglich zu machen, die an Diabetes oder Bluthochdruck leiden. Ihr sei es ein wichtiges Anliegen, welches mit dem Augenmerk darauf verteidigt werden müsse, dass das Recht auf Gesundheit ein Menschenrecht sei. Außerdem bezeichnete sie dies als strategisches Mittel, um die soziale Integrationn zu garantieren, Gleichberechtigung herzustellen und das öffentliche Gesundheitssystem zu stärken.

Am Nachmittag traf sich die brasilianische Präsidentin mit Michelle Bachellet, der ehemaligen chilenischen Präsidentin und Leiterin der UN-Frauenorganisation UN Women. Eines der Themen der Zusammenkunft war es, Strategien zu finden, Frauen noch stärker in die politische Beteiligung, insbesondere auf institutioneller Ebene, zu involvieren. (gp)