Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff betont, wie wichtig die Schaffung von Arbeitsplätzen im Land ist / Copyright: Agência Brasil
Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff betont, wie wichtig die Schaffung von Arbeitsplätzen im Land ist / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff betont, wie wichtig die Schaffung von Arbeitsplätzen im Land ist / Copyright: Agência Brasil

Kurz vor der zweiten Wahlrunde sprach sich die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff erneut über die Prioritäten ihrer Regierung aus. Wie bei ihrem Vorgänger Luis Inácio Lula da Silva stünde die Schaffung von Arbeitsplätzen an erster Stelle. Auch betonte Rousseff, dass sich dieser Aspekt in den letzten zwölf Jahren sehr positiv entwickelt habe und wies darauf hin, dass Brasilien eines der Länder mit der niedrigsten Arbeitslosenquote weltweit sei. In den lezten Jahren kamen 5,78 Millionen neue Arbeitsplätze hinzu mit einem Anstieg von 1,5 Prozent des durchschnittlichen Arbeitsgehaltes, so zeigte die neuste Studie über das Angestelltenverhältnis in Brasilien, die vom brasilianischen Statistikinstituts IBGE (Instituto Brasileiro de Geografia e Estatística) veröffentlicht wurde.

Laut der Präsidentin wurde auch das Arbeiterrecht in den letzten Jahren erweitert, wie zum Beispiel durch den Vorschlag zur Verfassungsänderung PEC (Proposta de emenda à Constituição) für Hausangestellte, für Familien von Taxifahrern und wie die Zahlung von Zuschlägen für Motorrad-Taxifarer.

Über die heißen Diskussionen rund um die Wahlen und die beiden Parteien PT und PSDB versicherte Rousseff, dass es friedliche Debatten seien. „Am Ende ist die Stimmung erhitzt, aber da sie auf Ideenaustausch basiert, kann man von Demokratie sprechen.“ In den Demonstrationen habe sie keine agressiven Eintstellungen festellen können, vielmehr eine feierliche Stimmung. (ds)