Derzeit findet der der Lateinamerikanischen und Karibischen Gemeinschaft CELAC in Havanna statt / Copyright: CELAC
Derzeit findet der Gipfel der Lateinamerikanischen und Karibischen Gemeinschaft CELAC in Havanna statt / Copyright: CELAC

Derzeit findet der Gipfel der Lateinamerikanischen und Karibischen Gemeinschaft CELAC in Havanna statt. / Copyright: CELAC

Nachdem die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff in der vergangenen Woche am Weltwirtschaftsforum in der Schweiz teilgenommen hat, reiste sie weiter nach Kuba, um bilaterale Treffen wahrzunehmen.

Heute steht ein Treffen mit dem kubanischen Präsidenten Raúl Castro auf der Tagesordnung. Gemeinsam mit Castro nimmt Rousseff auch an der Einweihung der ersten Bauphase des neuen Hafens von Mariel teil, ein Gemeinschaftsprojekt der beiden Länder, das finanzielle Unterstützung der brasilianischen Entwicklungsbank BNDES (Banco Nacional de Desenvolvimento Econômico e Social) erhält.

Morgen (28.01.) repräsentiert die Präsidentin schließlich ihr Land auf dem Gipfel der Lateinamerikanischen und Karibischen Gemeinschaft CELAC (Comunidade dos Estados Latino-Americanos e Caribenhos). Offiziell wurde die CELAC im Jahr 2011 ins Leben gerufen und zielt auf den politischen Dialog und die Zusammenarbeit aller 33 Länder Lateinamerikas und der Karibik. Die aktuelle Veranstaltung ist das zweite Gipfeltreffen und wird Themen wie den Kampf gegen Hunger, Armut und Ungleichheit behandeln. Der erste Gipfel fand im vergangenen Jahr in Chile statt.

Laut Angaben des brasilianischen Außenministeriums sei der Handel zwischen Brasilien und Kuba in den vergangenen zehn Jahren, von 2003 bis 2013, von 91,99 Millionen US-Dollar auf 624,79 Millionen US-Dollar gestiegen. Die Hauptprodukte, die Brasilien an Kuba verkauft, sind Sojaöl, Reis und Mais. (ds)