Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff nimmt an der Einweihung des Stadions Arena Fonte Nova teil / Copyright: Agência Brasil
Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff nimmt an der Einweihung des Stadions Arena Fonte Nova teil / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff nimmt an der Einweihung des Stadions Arena Fonte Nova teil / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff nahm am vergangenen Freitag (05.04.) an der Einweihung des dritten fertiggestellten Stadions für die bald in Brasilien stattfindende Fußballveranstaltungen teil, des Stadions Arena Fonte Nova in Salvador (Bundesstaat Bahia). Anwesend waren auch der Sportminister Aldo Rebelo, der Gouverneur Bahias, Jaques Wagner, sowie der Bürgermeister von Salvador, Antonio Carlos Magalhães Neto. Ursprünglich war die Veranstaltung bereits für den 18. März geplant, musste aber aufgrund Rousseffs Vatikanreise zur Papstwahl verschoben werden.

Im Stadion sollen sechs Spiele der Fußball-WM 2014 und drei Spiele des Konföderationen-Pokals 2013 stattfinden. Am 20. Juni wird dort Nigeria gegen Uruguay der Gruppe B antreten und am 22. Juni Brasilien gegen Italien der Gruppe A. Am 30. Juni, am letzten Tag des Konföderationen-Pokals, soll dort das Spiel für den Drittplatzierten ausgetragen werden.

In das Stadion wurden 591,7 Millionen Reais (ca. 229 Millionen Euro) investiert. Es hat Platz für 55.000 Zuschauer, mit 5.000 neuen Sitzplätzen. Vom Gesamtbetrag wurden 323,6 Millionen Reais durch die Nationale Bank für wirtschaftliche und soziale Entwicklung BNDES (Banco Nacional de Desenvolvimento Econômica e Social) zur Verfügung gestellt; 268,1 Millionen Reais stammen aus bundesstaatlichen Ressourcen. Mittels einer öffentlich-privaten Partnerschaft erfolgt die Leitung des Stadions in den nächsten 35 Jahren durch die Unternehmen OAS und Odebrecht, die auch für die Bauarbeiten verantwortlich waren.

Das Fonte Nova wurde zum ersten Mal 1951 eingeweiht. Am 29. August 2010 begannen die Umbaumaßnahmen, um mehr Platz zu schaffen und ein modernes Stadion entstehen zu lassen, das den Richtlinien des Fußballverbandes FIFA entspricht. (ds)