Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff wird am kommenden Sonntag nach New York reisen / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff wird am kommenden Sonntag nach New York reisen / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff wird am kommenden Sonntag (23.09.) nach New York reisen, um bei der Generalversammlung der UN vorzusprechen. In ihrer Rede wolle die Präsidentin verschiedene Aspekte der aktuellen internationalen Situation ansprechen, so wie die Auswirkungen der Wirtschaftskrise. Auch sollen regionale Aspekte thematisiert werden, wie die Aufrechterhaltung der Unterstützung für den Wiederaufbau Haitis sowie die Themen, die in der Konferenz zum nachhaltigen Wachstum (Rio+20) im Juni in Rio de Janeiro besprochen wurden.

Für Rousseff sei es wichtig, dass die Bemühungen für den Kampf gegen die Krise das Ziel der sozialen Eingliederung im Auge behalten. Auch die Unterstützung der Opfer in Krisensituationen sei fundamental, wie im Fall der syrischen Bevölkerung. Des Weiteren müsse nach Lösungsmöglichkeiten für Frieden gesucht werden, indem die Palästinenser und Israelis stärker in Dialog treten.

Außerdem sind verschiedene bilaterale Zusammenkünfte geplant. Bestätigt wurde bereits das Treffen mit dem UN-Generalssekretär Ban Ki-moon vor der Eröffnung der Generalversammlung. Die Zusammentreffen mit dem amerikanischen Präsidenten Barack Obama und der Bundeskanzlerin Angela Merkel warten noch auf Bestätigung.

Nach ihrer New York-Reise ist ein weiterer Gesprächstermin mit dem britischen Premierminister bezüglich der Erfahrungen, die man mit den Olympischen Spielen 2012 in London sammeln konnte, geplant. Brasilien wolle von Großbritannien profitieren und es als positives Beispiel zur Ausführung der Spiele nutzen. Die Gelegenheit soll genutzt werden, um auch über die Erweiterung des Programms „Wissenschaft ohne Grenzen“ (Programa Ciência sem Fronteiras) zu diskutieren. (ds)