Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff reiste gestern nach Porto Alegre / Copyright: Agência Brasil
Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff reiste gestern nach Porto Alegre / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff reiste gestern nach Porto Alegre / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff reiste gestern (11.04.) nach Porto Alegre (Bundesstaat Rio Grande do Sul), wo sie eine Reihe an Terminen wahrnehmen wird: Heute um zehn Uhr morgens nimmt sie an den Neuverhandlungen des Programms zur Bekämpfung der extremen Armut (Programa Estadual de Erradicação da Pobreza Extrema) teil. Durch den neuen Vertrag soll ein Mindesteinkommen von 100 Reais (ca. 38,6 Euro) pro Person für alle Familien des Bundesstaates mit Kindern von bis zu sechs Jahren garantiert werden, die sich offiziell registriert haben und das Familienstipendium Bolsa Familía bekommen. Der Plan „Brasilien ohne Elend“ (Plano Brasil sem Miséria) garantiert diesen Familien bereits ein Einkommen von 70 Reais, so dass der Bundesstaat das Gehalt von 60.000 Familien, die in diese Kategorie fallen, aufstocken wird.

Die nächste Veranstaltung sind die Feierlichkeiten zur Graduierung von 2.300 Studenten des Nationalen Programms für einen besseren Zugang zu Berufsausbildung und Arbeitsplätzen PRONATEC (Programa Nacional de Acesso ao Ensino Técnico e Emprego). Außerdem wird Rousseff am Hafen von Porto Alegre 120 Maschinen für die Landwirtschaft und 22 Schulbusse der Präfektur des Bundesstaates übergeben. Der Minister für landwirtschaftliche Entwicklung, Pepe Vargas, und die Ministerin für soziale Entwicklung und Hungerbekämpfung, Tereza Campello, werden auch anwesend sein. Der Gouverneur Tarso Genro wird die Präsidentin bei allen ihren Terminen begleiten. (ds)