Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff spricht über die Baumaßnahmen zur besseren Vorbereitung auf Dürreperioden im Nordosten / Copyright: Agência Brasil
Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff spricht über die Baumaßnahmen zur besseren Vorbereitung auf Dürreperioden im Nordosten / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff spricht über die Baumaßnahmen zur besseren Vorbereitung auf Dürreperioden im Nordosten / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff hat am vergangenen Dienstag  (13.05.) über die Integrationsbauarbeiten am Fluss Rio São Francisco in Verbindung mit den Vorkehrungsmaßnahmen für eventuelle Dürreperioden gesprochen. Die Baumaßnahmen würden insgesamt zwölf Millionen Menschen im Nordosten des Landes zugutekommen. Keiner werde mehr von der Dürre überrascht werden, denn von nun an sei man auf sie vorbereitet, in einem Gebiet, das für Dürre sehr anfällig ist, so Rousseff.

Das Projekt zur Integration des Flusses beinhaltet die Erweiterung des Gewässers um 470 Kilometer, wovon 390 Gemeinden in den Bundesstaaten Pernambuco, Ceará, Paraíba und Rio Grande do Norte profitieren, sagte das Nationale Integrationsministerium. Durch das Projekt wird der Wasserspeicher des Flusses Rio São Francisco mit weiteren Becken im Nordosten verbunden. Dadurch stünde Wasser zur Nutzung für die Bewohner zur Verfügung und auch zur Viehzucht sowie zur sozioökonomischen Entwicklung der Region.

Die Präsidentin betonte ihrerseits, dass die Vorhaben nicht nur eine bessere Wasserversorgung ermöglichen, sondern auch ermögliche, dass Bewohner des Nordostens wieder in ihre Heimatgebiete zurückkehren können. „Wir müssen Vorkehrungen für den Eintritt der Dürre schaffen, damit wir handeln und mit ihr leben können“, so die Präsidentin. (ds)