Rousseff sprach über die Bedeutung des PRONATEC für qualifizierte Arbeitskräfte / Copyright: PRONATEC
Rousseff sprach über die Bedeutung des PRONATEC für qualifizierte Arbeitskräfte / Copyright: PRONATEC

Rousseff sprach über die Bedeutung des PRONATEC für qualifizierte Arbeitskräfte / Copyright: PRONATEC

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff äußerte sich gestern bei der feierlichen Zeugnisübergabe von 2.600 Studenten des Nationalen Programms für den Zugang zu technischer Ausbildung und zu technischen Arbeitsplätzen PRONATEC (Programa Nacional de Acesso ao Ensino Técnico e Emprego) in Belo Horizonte (Bundesstaat Minas Gerais ) darüber, dass das Programm die Brücke zwischen der Arbeit und qualifizierten Arbeitskräften im Land sei. „Wir brauchen in Brasilien immer mehr spezialisierte Arbeitskräfte. Wir wissen, dass nichtspezialisierte Kräfte ihre Grenzen haben“, kommentierte Rousseff.

Auch wies sie auf die niedrige Arbeitslosenrate in Brasilien hin, die eine der geringsten weltweit sei. Im Juli lag der Index bei 5,6 Prozent, so ging aus dem monatlichen Beschäftigungsbericht PME des Brasilianischen Instituts für Geografie und Statistik IBGE (Instituto Brasileiro de Geografia e Estatística) hervor.

Während ihrer Rede sprach die Präsidentin weiterhin über die Einnahmen des Erdölgeschäftes (Royalties), die für Investitionen in die Bildung eingesetzt werden sollen. Das sei grundlegend wichtig, damit Verbesserung im System der Bildungseinrichtungen garantiert werden können, so beispielweise die Qualifikationen und Bezahlung von Lehrern. In 35 Jahren würden die Investitionen in die Bildung durch die Royalties eine Summe von 112 Milliarden Reais (ca. 35,3 Milliarden Euro) erreichen. (ds)