Die Präsidentin Dilma Rousseff glaube an das Potenzial der Schiffbauindustrie / Copyriht: Café Com a Presidenta
Die Präsidentin Dilma Rousseff glaube an das Potenzial der Schiffbauindustrie und sagt für die nächsten Jahre ein starkes Wachstum der Branche voraus / Copyright: Café Com a Presidenta

Die Präsidentin Dilma Rousseff glaubt an das Potenzial der Schiffbauindustrie und sagt für die nächsten Jahre ein starkes Wachstum der Branche voraus. / Copyright: Café Com a Presidenta

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff hat am vergangenen Montag (21.04.) beim wöchentlichen Radioprogramm „Café mit der Präsidentin“ (Café Com a Presidenta) erklärt, dass die Schiffbauindustrie in Brasilien großes Potenzial habe, Wohlstand zu schaffen und die nationalen Produkte zu stärken. Auch würde die Branche viele Arbeitsplätze hervorbringen.

Rousseff merkte an, dass der Sektor eine Aufschwung erlebt habe, seitdem die Regierung verstärkt auf nationale Produkte setze und im Land die Schiffe, Bohrinseln und Werften produziere, die das brasilianische Erdölunternehmen Petrobras zum Erdölabbau benötige.

In der vergangenen Woche hatte die Präsidentin eine Werft in Ipojuca (Bundesstaat Pernambuco) besichtigt, die seit zehn Jahren in Betrieb ist und nun auch Schiffe und Plattformen für die Erdölproduktion herstellt.  Dabei sei sie noch einmal davon überzeugt worden, dass Brasilien genauso gut wie andere Länder diese Art von Produkten herstellen könne, und dass das Land eine starke Schiffbauindustrie mit großer Wettbewerbsfähigkeit aufbauen werde. Derzeit arbeiten in der Branche im Nordosten, Südosten und Süden Brasiliens 80.000 Arbeiter. Laut Schätzungen erhöht sich diese Anzahl bis zum Jahr 2017 auf 100.000. Im Vergleich dazu waren es im Jahr 2003 noch 7.465 Mitarbeiter. (ds)