Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff bei der Versammlung mit dem Rat für Wissenschaft und Technik / Copyright: Agência Brasil
Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff bei der Versammlung mit dem Rat für Wissenschaft und Technik / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff bei der Versammlung mit dem Rat für Wissenschaft und Technik / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff berief gestern (06.02.) den Nationalen Rat für Wissenschaft und Technik (Conselho Nacional de Ciência e Tecnologia) ein, bei dem der Minister für Entwicklung, Industrie und Außenhandel, Fernando Pimentel, der Kommunikationsminister, Paulo Bernardo, der Minister für Wissenschaft und Technik, Marco Antonio Raupp, sowie Vertreter der Branche anwesend waren. Rousseff legte ihren Hauptschwerpunkt auf die Diskussion über mögliche Maßnahmen zur Intensivierung der Forschung und Produktion im Bereich der Biotechnologie.

Marco Antonio Raupp, der die gestrige Versammlung leitete, erklärte, dass die Präsidentin sich in diesem Jahr auf die Bereiche konzentrieren wolle, die für die Entwicklung von Technik und Industrie wichtig sind. „Sie hat vorgeschlagen, ein Programm im Bereich der Biotechnologie ins Leben zu rufen, das von den Ministerien der Wissenschaft und Technik sowie der Bildung organisiert wird.“

Außer der Biotechnologie schlug Rousseff den Ministern Aloizio Mercadante und Antonio Raupp ein Laborprojekt vor, bei dem Labore öffentlich für Akademiker und Unternehmer zugänglich sind. Des Weiteren sollten die traditionellen Labore ausgebaut werden, um die staatlichen Universitäten zu unterstützen. „Das System staatlicher Universitäten wird immer größer und deshalb müssen wir Labore besser ausstatten. Studenten sollen sich nicht nur mit der Theorie befassen, sondern auch praktische Erfahrungen sammeln. Sie müssen lernen, wie man Experimente macht und Labore benutzt“, so Raupp.  (ds)