Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff verteidigt Maßnahmen zugunsten der Familienlandwirtschaft / Copyright: Agência Brasil
Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff verteidigt Maßnahmen zugunsten der Familienlandwirtschaft / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff verteidigt Maßnahmen zugunsten der Familienlandwirtschaft. / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff hat am vergangenen Donnerstag (28.08.) an einer Veranstaltung des Nationalen Verbandes für Landwirtschaftsarbeiter CONTAG (Confederação Nacional dos Trabalhadores na Agricultura) teilgenommen, der Rousseff bei ihrer Kandidatur für die Wahlen im Oktober unterstützt. Die Präsidentin erhielt eine Liste mit 13 Forderungen des Verbandes für eine eventuelle neue Amtszeit. Dabei versicherte sie, dass sie politische Maßnahmen zur Unterstützung der Landarbeiter und der  beibehalten und erweitern würde.

Des Weiteren sprach sich Rousseff gegen die Meinung ihrer Mitstreiter aus, die eine Anzahl an Ministerien schließen wollen, darunter auch das Ministerium für landwirtschaftliche Entwicklung MDA. Die Präsidentin will stattdessen diese Branche und deren Institutionen stärken. Ein weiterer Programmpunkt sei die Erhöhung der Anzahl an Wohnungen auf dem Land durch das Programm „Mein Haus, Mein Leben“ (Programa Minha Casa, Minha Vida) sowie die Erweiterung von Krediten und die Unterstützung der Familienlandwirtschaft. Auch sollen Kooperativen gefördert und die Agrarreform gestärkt werden.

„Die Agrarreform ist nicht perfekt, im Gegenteil, sie ist voller Lücken, die wir Stück für Stück ausfüllen werden. Es ist Fakt, dass wir gemeinsam mit der Regierung des ehemaligen Präsidenten Lula fünf Millionen Hektar an Land zur Verfügung gestellt haben und nun erreichen wir eine Zahl von 100.000 Siedlerfamilien. Aber wir wollen nicht nur Land verteilen, die Siedler dürfen nicht ihrem eigenen Glück überlassen werden oder etwa dem Druck des Marktes“, so ergänzte Rousseff. (ds)