Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff verteidigt das Schienentransportwesen als Fortschritt des Landes / Copyright: Agência Brasil
Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff verteidigt das Schienentransportwesen als Fortschritt des Landes / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff verteidigt das Schienentransportwesen als Wachstumstreiber für Brasilien. / Copyright: Agência Brasil

Im Rahmen ihrer Wahlkampagne sprach die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff über die Chancen des Schienentransportwesens, um Kosten in der Logistik einzusparen und die Wettbewerbsfähigkeit von nationalen Produkten zu steigern. Anlass zu dieser Äußerung war der Besuch der Nord-Süd-Eisenbahnstrecke in Anápolis (Bundesstaat Goiás), die eine wichtige Bedeutung beim Transport von Waren einnehmen soll.

Das Schienensystem habe zwei Vorteile, einer sei der Umweltfaktor, der andere die Kostenfrage. Aus diesem Grund seien auch bereits neue Modelle von Eisenbahnstrecken erstellt worden, denn diese würden laut Rousseff für das Land weitere Möglichkeiten eröffnen. Neben den geringeren Kosten würden besseren Arbeitsstellen geschaffen, die Produktivität erhöht sowie die Infrastruktur verbessert – was dem Wachstum Brasiliens insgesamt zugute komme.

In diesem Zusammenhang sprach die Präsidentin auch über die Notwendigkeit der Wartungen verschiedener Strecken sowie über Reparaturarbeiten, die aufgrund von Beschädigungen, Vandalismus oder Diebstahl notwendig seien.

Seit kurzem ist außerdem die Seite „Brasilien im Wandel“ (O Brasil da Mudança) des Instituts Lula am Netz, auf der Informationen über politische Maßnahmen in den vergangenen zwölf Jahren dargestellt werden, die das Leben der Brasilianer verbessert haben sollen. Die Maßnahmen bezogen sich auf die Bereiche Einkommen und soziale Eingliederung. Laut Rousseff ist Transparenz besonders wichtig, um der Bevölkerung Ergebnisse zu zeigen und Kritiken und Pessimismus entgegenzutreten. (ds)