Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff nimmt an der Dritten Konerenz für Rechte von Personen mit Behinderungen teil / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff nimmt an der Dritten Konerenz für Rechte von Personen mit Behinderungen teil / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff äußerte sich gestern auf der Dritten Konferenz für Personen mit Behinderungen (3ª Conferência dos Direitos da Pessoa com Deficiência) zu den neuen Chancen, die dieser Bevölkerungsgruppe Brasiliens eingeräumt werden sollen.

„Jede Person ist verschieden, aber die Möglichkeiten, die jede Person haben sollte, müssen gleich sein. Und die Bedingungen sollen auf diese Möglichkeiten abgestimmt sein.“  Um diese Voraussetzungen zu schaffen, müsse die brasilianische Regierung in Mittel investieren, damit auch behinderte Menschen barrierefrei durch den Alltag kommen.

Für die Präsidentin seien die Erfolge der Sportler, die an den Paralympics teilgenommen haben, eine Inspiration für die brasilianische Bevölkerung. „Diese Sportler sind Beispiele für uns, wie Hindernisse überwunden werden können, und zwar durch Disziplin und Ausdauer für bessere Resultate. Wer den Willen dazu hat, trainiert hart und erreicht auch seine Ziele.“

Einige Beteiligten im Publikum sprachen sich für besseren Zugang zur Bildung für Personen mit Behinderungen aus sowie für zweisprachige Schulen für Taubstumme. Rousseff bezog sich darauf und antwortete, dass die Integration dieser Bevölkerung ins Bildungswesen fundamental sei und dass die Regierung 7,6 Milliarden Reais (ca. 2,7 Milliarden Euro) in die Bildung, in das Gesundheitswesen, in Arbeitsplätze und den leichteren Zugang zu diesen Bereichen investieren wolle. Personen mit Behinderungen sollen ganzheitlich in die brasilianische Bevölkerung integriert werden. (ds)