Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff spricht über die Fortschritte des Ernteplans für Familienlandwirtschaft / Copyright: Agência Brasil
Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff spricht über die Fortschritte des Ernteplans für Familienlandwirtschaft / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff spricht über die Fortschritte des Ernteplans für Familienlandwirtschaft / Copyright: Agência Brasil

Bei der Bekanntgabe des neuen Ernteplans für Familienlandwirtschaft teilte die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff mit, dass ein großer Fortschritt die Aufrechterhaltung der Zinssätze der Kreditlinien sei, trotz Erhöhung des Basiszinssatzes SELIC. Damit würden sich in der Praxis die Finanzierungs- und Investitionszuschüsse erweitern. Die Zinssätze variieren zwischen 0,5 und 3,5 Prozent. Des Weiteren versicherte Rousseff, dass die 24,1 Milliarden Reais des Ernteplans erweitert werden könnten, wenn es nötig wäre.

Auch sprach die Präsidentin darüber, wie wichtig der Ernteplan der semiariden Gebiete sei, durch den dieser Zielgruppe 4,6 Milliarden Reais zur Verfügung stehen. Die Maßnahme wäre eine Innovation im Kampf gegen die Dürre. Dass die semiariden Gebiete nun auch landwirtschaftliche Produzenten sein werden, sehe sie als nachhaltige Maßnahmen und nicht nur als Notfallmaßnahme.

Wie BrasilNews berichtete, wurde in der vergangenen Woche ein Abkommen unterzeichnet, durch das Ländereien, die Schuldnern gehören beziehungsweise die von der Regierung beschlagnahmt wurden, nun zusätzlich zur Durchführung der Agrarreform genutzt werden können. Auch diese Maßnahme halte Rousseff für gerecht und sie habe eine grundlegende Bedeutung.

In der letzten Woche wurde bereits der Ernteplan für die Agrarindustrie mit finanzieller Unterstützung in Höhe von 156, 1 Milliarden Reais bekanntgegeben. Diesbezüglich sprach Rousseff die Garantie aus, dass die Ressourcen ebenso erweiterbar seien. (ds)