Laut Dilma Rousseff hätte die Fußball-WM in Brasilien eine starke Kraft gegen Rassismus, die Kraft derjenigen, die afrikanische, indigene und europäische Wurzeln haben / Copyright: Agência Brasil
Laut Dilma Rousseff hätte die Fußball-WM in Brasilien eine starke Kraft gegen Rassismus, die Kraft derjenigen, die afrikanische, indigene und europäische Wurzeln haben / Copyright: Agência Brasil

Laut Dilma Rousseff hat die Fußball-WM in Brasilien eine starke Kraft gegen Rassismus, die Kraft derjenigen, die afrikanische, indigene und europäische Wurzeln haben. / Copyright: Agência Brasil

Im Rahmen internationaler Debatten über rassistische Einstellungen im Fußballsport hat sich die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff am vergangenen Donnerstag (01.05.) erklärt, dass die bevorstehende Fußball-WM eine große Kraft im Kampf gegen Vorurteile haben werde. Erst kürzlich hatte es wieder einen Vorfall von Rassismus gegen den brasilianischen Fußball-Spieler Daniel Alves in einem Spiel in Barcelona gegeben.

Der Fußball-Spieler wurde mit einer Banane beworfen und reagierte auf diesen Angriff relativ gelassen, indem er die Banane schälte und aß. Rousseff bezeichnete die Reaktion des Sportlers und anderer brasilianischer Persönlichkeiten als fantastisch und zitierte auch den Ausdruck „Wir sind alle Affen“, der im Rahmen der Ereignisse in aller Munde ist. Die Reaktion Alves‘ ging in kurzer Zeit durch die Medien und löste einen Boom aus, denn auch weitere Personen und Prominente ließen sich als Zeichen gegen Rassismus mit einer Banane in der Hand fotografieren.

Des Weiteren sprach Rousseff darüber, dass sie den Papst Francisco zur WM eingeladen habe, dieser aber leider nicht an der Veranstaltung teilnehmen könne. Der Papst werde allerdings zur Eröffnung der Spiele eine Friedensbotschaft senden. (ds)