Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff beginnt ihre zweite Wahlkampagnenrunde im Nordosten und konzentriert sich außerdem auf den Bundesstaat São Paulo / Copyright: Agência Brasil
Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff beginnt ihre zweite Wahlkampagnenrunde im Nordosten und konzentriert sich außerdem auf den Bundesstaat São Paulo / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff beginnt ihre zweite Wahlkampfrunde im Nordosten und konzentriert sich außerdem auf den Bundesstaat São Paulo. / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff startet heute die Wahlkampagne für die zweite Runde mit dem Besuch von vier Bundeshauptstädten im Nordosten. Rousseff hatte bei der ersten Abstimmung fast 60 Prozent der Stimmen aus dem Nordosten erhalten, mit einem Sieg in fast allen Staaten, Ausnahme ist Pernambuco, wo sie hinter der Kandidatin der sozialistischen Partei PSB, Marina Silva, stand. Der Bundesstaat ist der Geburtsort des ehemaligen Gouverneurs und Präsidentschaftskandidat Eduardo Campos, der bei einem Flugzeugunglück während der Wahlkampagne ums Leben kam und dessen Nachfolgerin Marina Silva wurde.

Die erste Station der Präsidentin wird die Stadt João Pessoa sein, in der sie sich mit Präfekten und politischen Leitern des Bundesstaates zusammensetzt. Am Donnerstag (09.10.) reist Rousseff nach Salvador weiter, um sich ebenso mit Vertretern der Regierung und Unterstützern ihrer Kampagne zu versammeln, wie mit dem aktuellen Gouverneur Jaques Wagner und dem kürzlich gewählte Gouverneur Rui Costa, beide der Arbeiterpartei PT. Von Salvador aus geht es nach Aracaju und Maceió für weitere Zusammentreffen mit politischen Vertretern. Außer der Besuche im Nordosten stehen Reisen nach Belo Horizonte (Bundesstaat Minas Gerais) und den Bundesstaaten Rio Grande do Sul sowie Santa Catarina auf der Tagesordnung.

Anschließend wird sich die Kampagne auf São Paulo konzentrieren, dem größten Wahlkreis des Landes, in dem die Kandidatin in der ersten Wahlrunde mit einem Unterschied von vier Millionen Stimmen hinter dem Kandidaten der sozialdemokratischen Partei PSDB, Aécio Neves, lag. (ds)