Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff auf der ersten Tagung mit den neuen Ministern ihres zweiten Mandats / Copyright: Agência Brasil
Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff auf der ersten Tagung mit den neuen Ministern ihres zweiten Mandats / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff auf der ersten Tagung mit den neuen Ministern ihres zweiten Mandats. / Copyright: Agência Brasil

In ihrer ersten Tagung mit allen neuen Ministern ihres zweiten Mandats hat die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff vor allem zwei zentrale Themen angesprochen: die Sparpolitik und Maßnahmen gegen Korruption in der Regierung. Auch wenn die Budgets der Ministerien gekürzt worden sind, sollen die Minister die laufenden Projekte vorantreiben.

Neben der Bekämpfung der Korruption sei ein wichtiges Thema die politische Reform. Debatten rund um dieses Thema sollen bereits in der ersten Jahreshälfte von 2015 geführt werden. Im Mittelpunkt soll dabei die öffentliche Meinung stehen. Rousseff riet den Ministern: „Seien Sie klar und präzise und lassen Sie sich verstehen. Wir können keine Zweifel hinterlassen.“

Des Weiteren sei es wichtig, die Konzessionen und Autorisierungen für den privaten Sektor für Autobahnen, Häfen und Flughäfen zu erweitern. Auch Konzessionen in anderen Bereichen wie Wasserwegen seien von Bedeutung. Ein anderer Punkt sei ein Programm zur Entbürokratisierung der Maßnahmen der Regierung: „Weniger Bürokratie bedeutet weniger Zeit und weniger Ausgaben.“

Rousseff ging außerdem auf die derzeit in der Presse stark diskutierten Korruptionsvorwürfe bezüglich der Leitung des brasilianischen Erdölunternehmens Petrobras ein. Sie riet aber auch, nicht den Glauben an dieses brasilianische Unternehmen zu verlieren, denn es sei eines der größten, strategischsten und am meisten beauftragte Unternehmen, das ins Land investiere. (ds)

Quelle: Agênia Brasil