Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff bei ihrer Ankunft in St. Petersburg in Russland / Copyright: Agência Brasil
Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff bei ihrer Ankunft in St. Petersburg in Russland / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff bei ihrer Ankunft in St. Petersburg in Russland / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff kam gestern (03.09.) in St. Petersburg in Russland an, wo sie an dem achten Gipfeltreffen der G20 (20 größten Wirtschaftsmächte weltweit) teilnehmen wird. Die Präsidentin reist in Begleitung des Finanzministers Guido Mantega, des Außenministers Marco Aurélio Garcia und ihres Sprechers, Thomas Traumann.

Beim Gipfeltreffen der G20 stehen vor allem das wirtschaftliche Wachstum und die Stabilität am Finanzmarkt im Vordergrund sowie die Schaffung von qualitativ hochwertigen Arbeitskräften und die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit. Aufgrund der aktuellen Ereignisse soll aber auch über die Verschlechterung der Situation in Syrien debattiert werden. Vergangenen Samstag (31.08.) hatte der US-amerikanische Präsident Barak Obama bekanntgegeben, dass die Vereinigten Staaten für einen Angriff bereit seien, allerdings noch auf die Unterstützung des Nationalkongresses warten würden.

Nach den schweren Spionagevorwürfen gegen die USA wird das erste Treffen zwischen Rousseff und Obama stattfinden. Auch werde Rousseff die Angelegenheit mit den anderen Präsidenten der BRICS-Staaten (außer Brasilien sind Russland, Indien, China und Afrika beteiligt) ansprechen. Der brasilianische Außenminister hatte gestern den US-amerikanischen Botschafter in Brasilien, Thomas Shannon, um Stellungnahme zu den Spionagevorwürfen gebeten. Für den Minister sei der Vorfall inakzeptabel und eine Verletzung der brasilianischen Grundrechte. (ds)