Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff nimmt Ende der Woche am Gipfeltreffen der UNASUL teil / Copyright: Agência Brasil
Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff nimmt Ende der Woche am Gipfeltreffen der UNASUL teil / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff nimmt Ende der Woche am Gipfeltreffen der UNASUL teil / Copyright: Agência Brasil

In dieser Woche nimmt die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff an diversen Veranstaltungen teil. Morgen wird das siebenjährige Bestehen des Gesetzes Lei Maria da Penha (für mehr Rechte für Frauen und höhere Strafen bei Gewalt an Frauen) im Nationalkongress gefeiert. Anschließend reist die Präsidentin nach Belo Horizonte (Bundesstaat Minas Gerais) und nimmt einen Termin im Rahmen des Plans „Brasilien ohne Elend“ (Brasil sem Minséria) wahr. Auch die Eröffnung des Kulturzentrums der Bank Banco Brasil der Stadt steht auf dem Programm. Am Donnerstag fährt Rousseff nach Campinas (Bundesstaat São Paulo), wo sie hinsichtlich des Programms „Mein Haus, Mein Leben“ (Minha Casa, Minha Vida) 520 Wohneinheiten übergeben wird.

Am Ende der Woche findet das Gipfeltreffen der Union Südamerikanischer Nationen UNASUL in Paramaribo (Suriname) statt. Das Treffen der Staatschefs der UNASUL, was für Freitag (30.08.) geplant ist, stellt gleichzeitig die Rückkehr von Paraguay in den Staatenbund dar. Das Land war 14 Monate vom MERCOSUL und der UNASUL ausgeschlossen, eine Reaktion der Staaten auf die Amtsenthebung des Präsidenten Fernando Lugo im Juni letzten Jahres. Das Ereignis wurde von den anderen südamerikanischen Staaten als verfassungswidrig und ein Akt gegen die Demokratie des Landes eingestuft. Als dann der neue Präsident Horacio Cartes im April 2013 gewählt wurde, näherte sich der Staatenbund wieder an Paraguay an. Die UNASUL besteht aus den Ländern Bolivien, Kolumbien, Ecuador, Peru, Argentinien, Brasilien, Paraguay, Venezuela, Chile, Guyana und Suriname. Die Teilnahme der Länder Panamá und Mexiko stünde derzeit noch zur Diskussion. (ds)