Logo der Konferenz der Vereinten Nationen über nachhaltiges Wachstum (Rio+20) / Copyright: Conferência das Nações Unidas sobre Desenvolvimento Sustentável

Logo der Konferenz der Vereinten Nationen über nachhaltiges Wachstum (Rio+20) / Copyright: Conferência das Nações Unidas sobre Desenvolvimento Sustentável

Mit dem Ziel, sich sozialen Bewegungen stärker anzunähern, veranschlagte die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff heute in Porto Alegre (Bundesstaat Rio Grande do Sul) ein Treffen mit Umweltschützern, Aktivisten, Leitern öffentlicher Bewegungen und Gewerkschaften, um über die Inhalte der Konferenz der Vereinten Nationen über nachhaltiges Wachstum (Rio+20), die im Juni in Rio de Janeiro stattfindet, zu sprechen.

Weiterhin wird das Gipfeltreffen der Völker (Cúpula dos Povos) Inhalt der Gespräche sein, eine Veranstaltung, die parallel zur Konferenz Rio+20 stattfindet und von den Bürgern organisiert worden ist.

Laut Mauri Cruz, Mitarbeiter der Organisation des Sozialforums, werden sich die sozialen Bewegungen mit Rousseff über internationale Themen, die mit dem nachhaltigen Wachstum in Verbindung gebracht werden können, austauschen.

„Wir werden über die Themen der Konferenz Rio+20 sprechen“, so Cruz. Dabei ginge es weder darum, die Präsidentin unter Druck zu setzen, noch darum, nationale Probleme zu thematisieren. Die Regierung müsse die USA und Länder Europas dazu animieren, an der Konferenz teilzuhaben.

Dass sich die Präsidentin mit den sozialen Bewegungen auseinandersetze, sei sehr positiv, kommentierte Cruz. Die Einbeziehung von Organisationen der Zivilgesellschaft halte er für besonders wichtig.

Die Zivilgesellschaft und die Regierung hätten verschiedene Ansichten, was das nachhaltige Wachstum angehe, vor allem im Bereich der Green Economy. Ziel der sozialen Bewegungen sei es, dass die Regierung ihre Vorschläge mit in die Konferenz Rio+20 einbeziehe. (ds)