Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff bei der Eröffnung der Austellung „Frauen in Brasilien“ / Copyright: Agência Brasil
Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff bei der Eröffnung der Austellung „Frauen in Brasilien“ / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff bei der Eröffnung der Austellung „Frauen in Brasilien“ / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff versammelte sich gestern (08.10.) mit Geschäftsfrauen Brasiliens: Insgesamt waren es 52 Frauen in Führungspositionen. Rousseff zeigte sich sehr euphorisch, denn die Beteiligung von Frauen an der brasilianischen Wirtschaft habe einen großen Stellenwert, nicht nur, was die Schaffung von Arbeitsplätzen beträfe, sondern auch die soziale Komponente. „Wir haben viele Facetten, wir repräsentieren hier die Frauen, sowohl die Unternehmerinnen, als auch die Präsidentinnen, die Abgeordneten, die Ministerinnen und die Frauen auf der Straße“, so Rousseff.

Laut Angaben der Unternehmerin Luiza Helena Trajano war das Treffen nötig, damit die Präsidentin die Bedürfnisse und Notwendigkeiten der Branche sowie die Vorschläge seitens der Unternehmerinnen anhöre. Rousseff kommentierte ihrerseits, dass sie an die Bildung glaube und dass die Einnahmen aus dem Erdölgeschäft einen bedeutenden Beitrag zum Bildungswesen leisten können.

Nach der Versammlung sei nun ein nächster Schritt das Entstehen von thematischen Comites, die ihre Vorschläge für die Entwicklung der Branche und für verschiedene Bereiche ausarbeiten und präsentieren. Die Unternehmerinnen seien sich beispielsweise darüber einig gewesen, dass vor allem in Mikrounternehmen investiert werden solle.

Im Anschluss an das Zusammentreffen mit den Unternehmerinnen gingen alle gemeinsam zur Eröffnung der Ausstellung „Frauen in Brasilien“ (As Mulheres do Brasil) der Künstlerin Eliana Kertész. (ds)