Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff reist nach Paris / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff reist nach Paris / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff ist gestern (09.12.) nach Paris (Frankreich) gereist, wo sie bis zum Mittwoch bleiben wird. Auf ihrer Reise wird sie sich auf drei Hauptthemen konzentrieren: auf Maßnahmen zur Verringerung der Auswirkungen der internationalen Krise, auf Angelegenheiten im Bereich der Verteidigungspolitik und auf die Wissenschaft, Technik und Innovation.

Für morgen steht schließlich ein Treffen mit dem französischen Präsidenten François Hollande auf der Tagesordnung. Beide Präsidenten werden ihre Gespräche der Konferenz der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung in Rio de Janeiro fortsetzen. Eines der Themen wird der Verkauf von 36 Kampfflugzeugen nach Brasilien sein. Bereits im August hatten sich der Außenminister Antonio Patriota und der Verteidigungsminister Celso Amorim mit Repräsentanten Frankreichs zusammengefunden und über das Thema gesprochen.

Des Weiteren findet morgen das „Forum für den sozialen Fortschritt – Wachstum als Ausweg aus der Krise“ statt, das durch das Institut Lula und den französischen Verband Jean-Jaurès gesponsert wird. Dabei sollen die Herausforderung, die die Globalisierung mit sich bringt, analysiert werden. Auch der ehemalige brasilianische Präsident Luiz Inácio Lula da Silva und der Finanzminister Guido Mantega werden am Forum teilnehmen.

Ein weiteres Ziel während ihrer Frankreichreise sind Gespräche Rousseffs über die Erweiterung der Partnerschaften mit Frankreich in den Gebieten Bildung, Wissenschaft, Technik und Innovation, insbesondere im Rahmen des Programms „Wissenschaft ohne Grenzen“ (Ciência sem Fronteiras). (ds)