Dilma Rousseff mit der Generaldirektorin der UNESCO, Irina Bokova / Copyright: Agência Brasil

Dilma Rousseff mit der Generaldirektorin der UNESCO, Irina Bokova / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff teilte mit, dass die Entscheidung der UNESCO, das Land Palästina als Vollmitglied zu akzeptieren, sehr gut sei. Die Generaldirektorin der UNESCO, Irina Bokova, traf sich mit Rousseff am letzten Samstag (05.11.) in Paris.

Als Geschenk überreichte Bokova der brasilianischen Präsidentin die brasilianische Ausgabe der „Geschichte der UNESCO“. Bokova sprach in einem anschließenden Interview darüber, dass die UNESCO starke Unterstützung bei der Entscheidung hinsichtlich der Aufnahme Palästinas seitens Brasiliens erfahren habe. Rousseff versprach auch in weiteren Punkten, dass die Organisation immer mit dem Land Brasilien rechnen könne.

Während des Treffens analysierten Rousseff und Bokova Vorschläge, die in der Konferenz Rio+20 2012 in Brasilien präsentiert werden sollen. Die Intergovernmental Oceanographic Commission (IOC), eine Kommission der UNESCO zur Ozeanografie, wird ein Projekt zum Thema Meer und Nachhaltigkeit der Küstengebiete vorstellen. Das Projekt schlägt zehn Regionen vor, in denen die Bedingungen der Ozeane und Küsten verbessert werden sollen.

Rousseff und Bokova betonten, dass die Konferenz Rio+20 nicht nur ausschließlich über Umweltfragen debattieren, sondern auch tiefergehende Fragen zum nachhaltigen Wachstum analysieren werde. Dabei würde die UNESCO eine besondere Rolle spielen. Rousseff bekundete, dass deren kulturelle Vielfalt für Brasilien sehr wichtig sei. (ds)