Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff und der uruguayische Präsident José Pepe Mujica bei ihrem Zusammentreffen in Brasília / Copyright: Agência Brasil
Der uruguayische Präsident José Pepe Mujica und die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff  bei ihrem Zusammentreffen in Brasília / Copyright: Agência Brasil

Der uruguayische Präsident José Pepe Mujica und die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff bei ihrem Zusammentreffen in Brasília / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff und der uruguayische Präsident José Pepe Mujica versammelten sich am vergangenen Freitag (07.11.), um über politische Themen und die Beziehungen der beiden Länder in den vergangenen Jahren zu sprechen. Die Hauptthemen waren die Energietransmission, die Infrastruktur und eine produktive Integration.

Laut Mujica sprachen die beiden über eine Reihe von Problemen und möglichen Lösungsansätzen. Dabei solle beispielsweise ein regionaler Hafen, der der Region Rio da Prata, gefördert werden. Des Weiteren äußerte sich der Präsident darüber, dass Brasilien für Uruguay von strategischer Bedeutung sei: Brasilien müsse sich mit kleineren Nachbarländern zusammenschließen, um stärker zu werden.

Rousseff kommentierte, dass die Beziehungen der beiden Länder positiv seien, da sie beide im Interesse Lateinamerikas handeln wollen, um diesen bedeutenden Markt zu stärken. In diesem Zusammenhang wies die Präsidentin auf eine Energieintegration hin, die kürzlich durch gemeinsame Projekte des brasilianischen Energieunternehmens Eletrobras und des entsprechenden uruguayischen Unternehmens gelungen ist. Das beinhalte, dass Restenergie jeweils an die Nachbarländer verkauft werden kann. Ein weiterer wichtiger Punkt sei laut Rousseff die produktive Integration im Bereich Informationstechnologie und in anderen Sektoren. (ds)